SWG - Soziale Wählergruppe Jever-Friesland

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SWG nimmt Stellung zu Marketingkonzept
(Samstag, d. 2. Februar 2019)

P R E S S E M I T T E I L U N G

 

Auf der letzten Fraktionssitzung hat sich die SWG ausführlich mit dem Gutachten  Marketing und Tourismus auseinander gesetzt.

 

Letztendlich sagt das Konzept das aus, was die SWG erwartet hat, in der Quintessenz mehr Personal, mehr Räumlichkeiten, --  also mehr Geld.

Die SWG wird  das erarbeitete Konzept in dieser Form nicht mittragen, dafür gibt es wesentliche Gründe.

1.    Das erst vor wenigen Jahren fertiggestellte Tourismusgebäude (Graftenhaus), welches die Tourismus-Büros vorhält und für viel Steuergeld (Stadt Jever und Förderung Land Niedersachen) gebaut worden ist, ist plötzlich zu klein.

      Jetzt diese Räumlichkeiten aufzugeben und somit Fördergelder zu riskieren und neue Mietkosten zu verursachen, ist eine Geschichte aus dem
      Dollhaus.

2.    Mehr Personal und neue Räumlichkeiten generieren keinen Tourismuszuwachs, was hier zählt, ist Innovation und lukrative, ganzjährliche Angebote, die Urlauber und Touristen anziehen.

3.    Auch die vorgeschlagenen Neuerungen, wie z.B. ein neues Logo für die Tourismus Info generiert sicherlich keinen Zuwachs.

4.    Die Kosten die hier verursacht werden, durch Personal und Anmietung von Räumlichkeiten, garantieren keinen Rückfluss von zusätzlichen  Geldern in die Stadt.

Vielmehr sollte sich die Stadt auf bereits bestehende Beschlüsse konzentrieren, z.B. das gemeinsame Buchungssystem mit der Gemeinde Wangerland, bevor neue Fässer aufgemacht werden.

Alternativ könnte sich die SWG vorstellen, den Schritt “Back tot he Roots“ zu wagen.

Neugründung eines Verkehrs  bzw. Gewerbevereins mit einem Zuschuss der Stadt in der Höhe der jetzigen Kosten der Marketingabteilung.

Das macht für die SWG Sinn für die Zukunft und hilft Kosten zu senken bzw. Kosten zu deckeln.

Der Tourismus ist eine freiwillige Leistung der Stadt, profitieren wird in erster Linie  das Gewerbe. Also ist es auch Sinnvoll, dem Gewerbebetreibenden das Zepter in die Hand zu geben. Zu damaliger Zeit lief doch auch  alles hervorragend, ob Kiwittmarkt, Altstadtfest, Brüllmarkt, Weihnachtsmarkt, Autotag etc. etc.

Das Rad muss nicht neu erfunden werden.

 

 

Herbert Schüdzig                                                   

Ratsherr der SWG                                                 


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